Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Freunde,

besonders durch die Digitalisierung, den schnellen und dauerhaften Zugang zu Nachrichten, Neuigkeiten und Informationen hat man das Gefühl, die Welt sei turbulenter denn je.

Um die Flut an Ereignissen einzuordnen und Meinungen zu bilden, hilft oft der Dialog mit anderen. Nur so erhält man neue Perspektiven und entwickelt Ideen für die Zukunft.

Kinder und Jugendliche müssen in diese Dialoge einbezogen werden. Dass sie partizipieren und gehört werden wollen, zeigen die umfassenden Forderungen der Digitalen Jugendagenda, die im Rahmen des Digicamps 2018 entstanden sind.

Für die Umsetzung solcher Projekte und die Verwirklichung ihrer Ideen benötigen Heranwachsende Unterstützung. Als Jugendverband liegen für uns Hilfestellung, Förderung und Begleitung junger Menschen im Fokus, damit sie in unserer Gesellschaft nicht nur teilhaben, sondern auch aktiv mitbestimmen können.

Auch Schülerzeitungen leisten hierbei einen wichtigen Beitrag. Junge Journalist*innen erarbeiten sich dank ihrer Neugierde spannende, unerwartete, manchmal traurig – erschütternde Wahrheiten und Geschichten. Sie fangen Meinungen ein und transportieren Informationen und Eindrücke für ihre Leser*innen.
Schülerzeitungsmacher*innen übernehmen bereits mit jungen Jahren Verantwortung, setzen eigene Themen, erklären und kritisieren. Diese Vielfalt aufrecht zu erhalten, den jungen Redakteur*innen als Mitstreiter*in zur Seite zu stehen und ihren Fleiß, ihren Mut und ihre Mühe anzuerkennen, dafür steht der Wettbewerb der „Goldenen Feder“. Heute wollen wir die besten Schülerzeitungen des Landes und das Werk junger Nachwuchsjournalist*innen ehren und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit schaffen, zusammen zu kommen, Ideen auszutauschen und Kraft für das nächste Jahr zu schöpfen.

Im Namen des Vorstandes bedanke ich mich bei allen Kolleg*innen, die in spannenden Projekten mit und für Kinder und Jugendliche arbeiten. Dank gebührt auch unseren Förder*innen, Partner*innen, Freund*innen, Freiwilligen und Aktiven – ihr macht das Wirken des Verbandes erst möglich.

 

Robert Lampe